West-Ost-Gefälle bei Löhnen
13. März 2010
In den westlichen Wojewodschaften liegen die Durchschnittslöhne deutlich höher wie im Osten des Landes.
Eine grosse Ausnahme stellt allerdings die Wojewodschaft Masowien mit der Hauptstadt Warschau dar. Für 2009 wird vom Statistischen Hauptamt GUS der Durchschnitts-Bruttolohn mit 4720 Zloty (aktuell ca. 1220 Euro) und für den Stadtbezirk Warschau immerhin mit 5200 Zloty angegeben. Insbesondere in Warschau wird der Durchschnittswert natürlich durch die sehr hohen Gehälter von Bankmanagern, Hotel-Geschäftsführern und sonstigen hochbezahlten Angestellten verzerrt.
Nicht schlecht, bezogen auf polnische Verhältnisse, verdient man in den Wojewodschaften Grosspolen (Poznan), Pommern (Gdansk) und Niederschlesien (Wroclaw). Hier nennt das GUS jeweils 3500 Zloty als Brutto-Durchschnittslohn. In Westpommern (Szczecin) liegt der Durchschnittslohn dagegen nur bei 3100 Zloty und in der Brandenburg benachbarten Wojewodschaft Lubuskie bei 3000 Zloty.
Am geringsten sind die Durchschnittslöhne in den östlichen Wojewodschaften Swietokrzyskie (Kielce) mit 2640 Zloty, Lublin mit 2600 Zloty und Vorkarpaten (Rzeszow) mit 2560 Zloty.













